Objekte erstellen

Content und Inhalte

Unter 'Content' versteht die Software Alles was von der Produktion in einem als 'Template' bezeichneten grafischen Rahmen anzeigt wird. Genauer gesagt: Das was die Software des Produzenten des Templates in den Contentbereich des Rahmenwerks des Template projiziert.

'Content' wird von verschiedenen Programmen der Software erzeugt.

Dieses Kapitel beschäftigt sich ausschließlich mit Content, der von dem Contentparser erzeugt wird und auf Daten beruht, die mit dem Contentmanager erfasst wurden.

Technisch besteht Content aus einer Registratur von Inhalten, in der die Inhalten selbst und über die weitere Daten, die in Relation zu den Inhalten stehen, verzeichnet werden.

Die Software erkennt zusammenhängende Teile des Content anhand einer Zeichenfolge, die als Contentdirektive bezeichnet und die anhand eines Indexverzeichnisses entschlüsselt wird.

Redaktionell und literarisch besteht der Content aus:

  • Kapitel,
  • Thema,
  • Inhalten (Text),
  • Applikationen (wie beispielsweise Bilder).

Strukturell baut sich der Content von Außen nach Innen in verschiedenen Ebenen auf:

  • Contentrahmen,
  • Contentpositionen ('Spalten' oder Blöcke),
  • Inhalte (Blöcke),
  • Contentkörper (Block),
  • Titel,
  • Untertitel,
  • Bilder,
  • Textkörper (Block),
  • Textkörper Brottext (Block),
  • Textkörper Erweiterungsspalten (Block).

Relationen der Datenobjekte des Content

Das Verständnis der Beziehungen zwischen den verschiedenen Objekten des Content untereinander erleichtert den Aufbau eines Internet Schauplatzes erheblich. Die folgende Abbildung zeigt ein Organigramm dieser Beziehungen. (Abb.01-0004).

ObjektbeziehungenAbb.01-0004

Elemente der Produktion

Für die Produktion eines Dokuments sind folgende Objekte wesentlich:

  • Das Template,
  • die Menüs,
  • die Kapitel,
  • die Themen,
  • die Inhalte (oder 'Artikel').

Die Anbindung der Inhalte an die Menüs erfolgt über eine Zeichenfolge, die von der Software als 'Contentdirektive' bezeichnet wird und die Schlüsselzeichenfolge der Themen darstellt.

Die Schaltflächen der Menüs übersenden der Software mit einer Contentdirektive die Anfrage des Benutzers nach einem bestimmten Thema.

Die Themen bezeichnen jeweils ein Kapitel des Content und das Kapitel bezeichnet ein Template in dessen Rahmen die Themen des Kapitels angezeigt werden.

Die Templates wiederum bezeichnen die Menüs mit denen das Dokument ausgestattet werden soll.

Anders gesagt bestimmen die Themen des Content das Template und die Artikel des Dokuments. Dadurch, dass sie mit dem Kapitel das Template der Anzeige deklarieren bestimmen sie auch welche Menüs das Dokument anzeigt.

Jedes einzelne Thema kann mit einem anderen Template und damit auch mit anderen Menüs angezeigt werden.

Weitere Elemente und Objekte

In die Produktion der Dokumente sind weitere Objekte und Produzenten eingebunden.

Die Artikel (bzw. Inhalte) beziehen weiterhin ein:

  • Bilder,
  • Module,
  • Menüs,
  • Erweiterungsspalten
  • speziell zu diesem Zweck bereitgestellte PhP Programmdateien.

Die Beschreibung der Deklaration dieser weiteren Objekte wird hier übergangen werden. Näheres dazu erfahren Sie allerdings im Kontext weiterer Themen des Handbuchs.

Reihenfolge in der die Content Objekte erstellt werden

  • Template einrichten,
  • Kapitel erstellen,
  • Thema erstellen,
  • Artikel erstellen,
  • Menü erstellen,
  • Menüschalter definieren.

Umgang mit den Auswahlmanagern

Die Software betreibt Listenmanager und Auswahlmanager.

Auswahlmanager zeigen einen vertikalen Befehlsbalken an, der im unteren Bereich einen Auswahlbaum ('Selektor') und im oberen Bereich ('Commander') Befehlsmenüs anzeigt.

Die Schaltflächen des Auswahlbaums setzen einen Fokus auf ein bestimmtes Objekt und zeigen gleichzeitig ein Formular oder eine Nachricht an.

Die Schaltflächen der Befehlsmenüs öffnen Formulare deren Programme das im Fokus befindliche Objekt zum Gegenstand haben.

Wenn Sie den Gegenstand (Fokus) der Programme verlegen möchten, dann wählen Sie im Auswahlbaum das betreffende Objekt aus. Zukünftigte Aktionen wirken sich anschließend auf dieses Objekt aus..

Auswahlmanager laden die Befehlsleiste der Formulare und Editoren in den Kopf des Contentbereichs. Werden mehrere Formulare in eine Ansicht geladen, so bezieht sich nur eines der Formulare auf das im Fokus befindliche Objekt und nur dieses Formular zeigt seine Befehlsschaltflächen in dem Kopfbalken des Contentbereichs.

Alle weiteren Formulare zeigen ihre Befehlsschaltflächen innerhalb des Contentbereichs und innerhalb des betreffenden Formulars. Das betrifft auch Dialoge und Hilfsformulare, die von einem Formular eines Auswahlmanagers geladen werden.

In den folgenden Beschreibungen zu finden ist beispielsweise der Editor für Übersetzungen ein solches Formular.

Template einrichten

Vorhandene Templates

Die Software enthält drei Templates, die bereits eingerichtet sind. Diese Templates können angepasst werden, sollten jedoch unverändert bleiben.

Änderungen an diesen Templates erfordern tiefer gehendes Wissen von den Auswirkungen der möglichen Einstellungen.

Von Anwendern definierte Templates

Für die Anzeige von Dokumenten, die von Anwendern definiert sind, sollten ausschließlich für diesen Zweck neu generierte Templates verwendet werden.

Lediglich die Einstellungen des Templates der Startseite 'startchannel' muss geändert werden, weil die Startseite ein fest definiertes Element des Systems ist und automatisch immer dann angezeigt wird, wenn die Software in einem undefinierten Zustand aufgerufen wird.

Das ist immer der Fall, wenn die Internetseite erstmals aufgerufen wird, wenn unzulässige Zugriffe auf die Software erfolgen und wenn sich ein Benutzer bei der Software abmeldet.

Template erstellen

Templates, werden in einem ersten Schritt erstellt (erzeugt) und mit den entsprechenden Dateien abgespeichert. Danach erst werden sie als 'Vorhandenes Template' angezeigt, können jedoch erst verwendet werden nachdem sie installiert wurden..

Zu den Dateien eines Template CSS gehören ebenfalls drei CSS Dateien zur Regelung von Menüs, dem Dokument und den Steuerelementen.

Diese Dateien werden bei der Produktion des Dokuments mit Verarbeitung des Templates in den Header des Dokuments eingebunden und ermöglichen nach Anpassung der darin definierten Regeln für jedes einzelne Template ein unveränderliches Design (Abb.01-0005).

Template erstellenAbb.01-0005

Installieren

Bereits erzeugte Templates, können einmalig installiert werden. Bei diesem Vorgang werden die Dateien des Template in der Datenbank registriert und in Beziehung mit diversen Einstellungsmöglichkeiten gestellt.

Kapitel der Inhalte können, für die Anzeige ihrer Inhalte, ausschließlich auf installierte Templates zugreifen.

Installierte Templates können deinstalliert werden. Dabei bleiben ihre Dateien weiterhin gespeichert und können zu einem späteren Zeitpunkt wieder installiert werden (Abb.01-0006).

Template installierenAbb.01-0006

Template einstellen

Alle nachfolgend gezeigten Optionen werden in dem Kapitel 'Template' beschrieben.

Die möglichen Einstellungen können bis auf die Einträge der Meta Header vorerst übergangen werden.

Ansichten

Die auf dem Registerblatt 'Ansichten' möglichen Einstellungen setzen teilweise Einträge für andere Objekte voraus, die bis hier noch nicht erläutert wurden.

Sie können die Einstellungen so belassen wie sie in der Abbildung angezeigt werden (Abb.01-0007).

Template einstellenAbb.01-0007

Die Einstellung 'Menüposition' betrifft keine Anwendungs- oder Navigationsmenüs, sondern 'Contentmenüs', die aus einer Liste von lokalen Verweisen gebildet wird, die zu Ankern innerhalb des jeweils angezeigten Dokuments führen. Als Position wird hier der Block des Satzspiegels angegeben in dem diese Liste erscheinen soll. Ist für den Satzspiegel nur ein Block angegeben, dann steht hier auch nur eine Position zur Auswahl bereit.

Damit diese Liste produziert wird muss die Produktion zusätzlich für das betreffende Thema eingeschaltet werden.

Dokument Header Meta Einträge

Auf dem Registerblatt für die Document Header Meta Tags können Sie Texte für Header des Dokuments definieren (Abb.01-0008).

Template einstellenAbb.01-0008

Entsprechend der hier vorgenommenen Einträge werden Zeilen in den Header des Dokuments eingefügt.

Satzspiegel des Contentbereichs

Die Optionen des Registerblatts 'Satzspiegel' steuern den Erzeuger des Contentrahmens.

Die Einstellungen für den Satzspiegels veranlassen einen geringfügig unterschiedlichen Aufbau der Struktur des Contentrahmens.

Die in dem Formular angezeigten grauen Felder stellen Anordnungen von Blöcken des Contentrahmens dar. Diese Blöcke werden von der Software als 'Positionsblöcke' oder 'Contentpositionen' bezeichnet. Die Bezeichnung rührt daher, dass die produzierten Inhalte in diese Blöcke eingebunden werden.

Die damit eingestellte Anordnung wird nur dann vorgenommen, wenn entsprechend viele Blöcke für den Contentrahmen deklariert werden. Die in den Icons gezeigten grauen Blöcke symbolisieren Container innerhalb des Contentrahmens (Abb.01-0009).

Die weiter unten beschriebene Definition der Inhalte des Content ermöglichen es die Inhalte gezielt in die hier deklarierten Blöcke zu projizieren.

Template einstellenAbb.01-0009

Template löschen

Sollen die Dateien erstellter Templates aus dem Festspeicher entfernt werden, so müssen sie zuerst deinstalliert und anschließend gelöscht werden.

Es handelt sich um einen zweistufigen Vorgang, der berücksichtigt, dass ein Template möglicherweise lediglich entbunden werden soll, um es später wieder einzubinden.

CSS Assembler

Der Css Assembler ist über den Commander des Templatemanagers, oder über das Anwendungsmenü des Frontend, erreichbar.

Auf den Assembler wird an dieser Stelle nicht tiefer eingegangen. In den einzelnen Abschnitten wird mehr davon zu lesen sein.

An dieser Stelle sei jedoch erwähnt, dass der Assembler eine Css Datei erzeugt, die in Relation zu dem jeweils aktiven Template steht. Im Frontend ist es das Template, das für das aktuelle Dokument verwendet wird.Im Templatemanager ist es das Template, dass sich gerade im Datenfokus des Managers befindet.

Benutzeridentifikation und Anzeigename

Das Anwendungsmenü des Frontend zeigt den Benutzernamen oder das Alias des aktuellen Benutzers an.

Wenn autorisierte Benutzer die Benutzeridentifikation 'Guten Tag Benutzer' anklicken, fordert der Client das Backend Template an.

Der von der Benutzeridentifikation angezeigte Name ist nur dann der wirkliche Benutzername, wenn für den Benutzer kein Anzeigename (Alias) eingegeben wurde. Deshalb sehen Sie in den Abbildungen unseres Anwendungsbeispiels einen Benutzernamen. Ansonsten kann dort eine beliebige Zeichenfolge erscheinen (Abb.01-0059).

Favicon

Die Startseite des Schauplatzes 'home' ist immer über das Seitenlogo ('favicon') erreichbar. Das Favicon ist in der Templatedatei fest implementiert. Standardkonform wird dort die Datei 'favicon.ico' eingebunden.

Kapitel erstellen

Jedes Kapitel bezieht sich auf ein bestimmtes Template. Die Kapitel sind als Unter- und Hauptkapitel organisiert, wobei jedem Hauptkapitel beliebig viele Unterkapitel zugeordnet werden können.

Da das CSS des Dokuments in Zusammenhang mit den Templates steht, die Kapitel das Template deklarieren, und das jeweils angeforderte Thema das Kapitel in dem es steht bezeichnet, bestimmt die Zuordnung der Kapitel zu einem Template das optische Erscheinungsbild der ausgelieferten Dokumente.

Anders gesagt: Die Einstellung des Templates für ein Kapitel entscheidet das Aussehen des Dokuments das angezeigt wird.

Erstellen

Kapitel werden mit dem Contentmanager erzeugt (Abb.01-0010).

Kapitel erstellenAbb.01-0010

In das Steuerelement 'Name' wird der, für das neue Kapitel, gewünschte Name eingetragen und das Formular wird mit der Schaltfläche 'Erstellen' versendet.

Einstellen

Nachdem das Kapitel erstellt wurde, kann der Editor für die Kapitel aufgerufen werden. Dahin gelangen Sie wenn Sie in dem Selektor das Icon in dem Auswahlschalter für das neue Kapitel betätigen.

Der Contentmanager zeigt dann folgende Oberfläche (Abb.01-0011):

Kapitel einstellenAbb.01-0011

Sie können jetzt den Namen und die Übersetzung des Namens anpassen. Name und Übersetzung können aber auch später jederzeit geändert werden.

Lediglich die Änderung der Übersetzung von Kapiteln hat Auswirkung auf die Anzeigen der Oberfläche. Der Name eines Kapitels ist nur für die Administration des Content von Bedeutung. In den Schaltflächen des Contentmanagers wird nicht der Name, sondern die Übersetzung angezeigt. Lediglich wenn keine Übersetzung für den Namen vorhanden ist, dann wird der Name oder der Übersetzungsschlüssel angezeigt.

Soll der angezeigte Name geändert werden, ist folglich eine entsprechende Übersetzung anzulegen.

Ist der Site mehrsprachig, dann ist für jede Sprache eine entsprechende Übersetzung zu speichern. Dazu ist mit der Sprachauswahl des Befehlsbalkens die Arbeitssprache der Oberfläche zu wechseln. Nachdem die Sprache umgestellt wurde kann mit dem Editor der Übersetzungen ein entsprechender Text erfasst und gespeichert werden.

Die Manager unterscheiden 'Arbeitssprache' und 'Betriebssprache'. Betriebssprache ist die Sprache mit der die Oberfläche angezeigt wird. Arbeitssprache ist die Sprache auf deren Gegenstände sich der Editor auswirkt.

Weitere Einstellungen sind für das erste Kapitel nicht erforderlich. Um Unterkapitel zu erstellen setzen Sie den Fokus des Managers auf ein beliebiges Kapitel und wiederholen Sie den Vorgang

Thema erstellen

Um ein Thema zu erstellen wählen Sie im Auswahlbaum des Contentmanagers zuerst das entsprechende Kapitel aus. Anschließend öffnen sie im Commander das Formular des Themengenerators (Abb.01-0012):

Thema erstellenAbb.01-0012

In dem angezeigten Formular sind für Kapitel und Inhaltsschlüssel bereits Werte vorgeschlagen.

Die Zeichenfolge des Inhaltsschlüssels setzt sich aus dem Namen des Kapitels und einer Zufallszahl zusammen. Die Zeichenfolge kann geändert werden, dafür ist zu beachten, dass der Schlüssel für alle Themen einmalig sein muss.

Der Schlüssel darf 256 Zeichen lang sein, muss jedoch ausschließlich aus alphanumerischen Zeichen und dem Unterstrich bestehen.

Werden viele Themen benötigt, dann vereinfacht der vorgesetzte Name des Kapitels die Erkennung und Wartung der Inhalte.

Dazu muss angemerkt werden, dass Themen nicht umbenannt werden können. Das kann dann irritieren, wenn ein Thema in ein anderes Kapitel verschoben wurde und im Vorspann den Namen des ursprünglichen Kapitels behält.

Soll das Thema den Namen des neuen Kapitels tragen, dann muss zuerst ein neues Thema mit dem neuen Namen erstellt werden. Die Inhalte des alten Themas können anschließend in das neue Thema verschoben werden.

Nachdem das Thema erstellt wurde, und in dem Auswahlbaum des Contentmanagers angezeigt wird, betätigen Sie dort den Auswahlschalter des Themas.

Der Contentmanager zeigt das neue Thema danach mit dem Editor der Themen an (Abb.01-0013):

imageAbb.01-0013

Per Standard sind die Zugriffsrechte für Benutzer neuer Themen auf die Benutzergruppen 'admin' und 'root' eingeschränkt.

Soll das Thema öffentlich und für alle Autorisierungen sichtbar sein, dann ist das Thema für die Benutzergruppen 'root', 'admin', 'author', 'subscriber', 'guest' und 'noauth' freizugeben. Wir werden die Freigaben später deklarieren, wenn wir den entsprechenden Menüschalter definieren und programmieren.

Die Menüschalter handeln mit denselben Freigaben wie die Themen: Es ist gleich wo Sie die Freigabe einstellen.

Die genannten Benutzergruppen entsprechen den möglichen Standard Autorisierungen der Software.

Sind weiter Benutzergruppen definiert, dann erscheinen diese ebenfalls in der Auswahl der Freigaben.

Inhalt erstellen

Erstellen

Nachdem Sie ein Thema erstellt haben, wählen Sie im Auswahlbaum des Contentmanagers das neue Thema aus und betätigen im Befehlsmenü den Schalter 'Neuer Inhalt'.

Die folgende Abbildung (Abb.01-0014) zeigt das Formular Contentgenerators in der Betriebsssprache Englisch:

Inhalt erstellenAbb.01-0014

Sie können das Formular, so wie es automatisch eingestellt wurde, abspeichern. Die Software erstellt nun einen neuen Inhalt und stellt die Beziehungen zu dem ausgewählten Thema her. Ist die Aktion erfolgreich verlaufen, so zeigt der Contentmanager nun den Content Editor an.

Achten Sie darauf, dass der Inhalt veröffentlicht wird. Der Editor verweist dafür standardmäßig auf die entsprechende Vorgabe für das Kapitel. Dort ist die Veröffentlichung für neue Inhalte standardmäßig ausgeschaltet. Ist der Schalter für die Veröffentlichung in den Vorgaben nicht eingeschaltet worden, dann wird der Inhalt für das Frontend nicht verarbeitet.

Sie können die Vorgaben für das Kapitel ändern.

Nachdem Sie des Formular 'Neuen Inhalt erstellen' abgesendet haben, zeigt der Server den Content Editor an. Der neue Inhalt sollte dabei in den Editor geladen worden sein und die Anzeige stellt sich wie in folgender Abbildung dar (Abb.01-0015):

Inhalt erstellenAbb.01-0015

Einstellungen für den Generator der Inhalte

Möchten Sie die Eingaben für den Generator der Inhalte (Abb.01-0014) ändern, so sei hier angemerkt, dass die Auswahl 'Kapitel' ausschließlich für die Anzeige der Optionsliste des Steuerelements 'Thema' relevant ist und der damit ausgewählte Wert nicht an den Server gesendet wird.

Der Server erhält lediglich die Werte für Thema, Position und Anzahl.

Der Wert für das Feld 'Position' bezeichnet einen Block (Spalte) des Contentrahmens (Satzspiegels), in den der erzeugte Inhalt projiziert wird.

In dem Absatz 'Satzspiegel des Contentbereichs' des Abschnitts 'Template einstellen' wird bereits erwähnt: Wenn Sie für den Satzspiegel die Anzahl der Blöcke erhöht haben, dann wird der innere Contentrahmen durch die entsprechende Anzahl von Blöcken strukturiert.

Entsprechend der Anzahl der dort deklarierten Blöcke bietet Ihnen die Optionsliste für 'Position' eine Anzahl von Blöcken an. Ist dort nur ein Block angegeben, dann haben Sie jetzt entsprechend nur eine Position zur Auswahl. Wenn Sie hier keine Position auswählen, dann wird automatisch die Nullposition gespeichert und der Inhalt erscheint immer in dem ersten Block des Contentrahmens.

Der Editor der Inhalte

Mit dem Content Editor (Abb.01-0015) zeigt sich erstmals ein komplexes Formular der Software.

Der Editor verwaltet hauptsächlich die Einbindung der Inhalte und die Texte des Stamminhalts, der aus Titel, Untertitel und Text besteht.

Der 'Text' der Inhalte ist weit gefasst zu verstehen, denn er kann ebenfalls Titel, Text, Listen und Tabellen anzeigen. Jedoch er muss es nicht! - Für unser Einführungsbeispiel ist das nicht erforderlich, und so handelt es sich wirklich nur um Text.

Weiterhin ermöglicht der Editor die Schaltung der Anzeige von Bausteinen des Inhalts wie: Erweiterungsspalten, Zähler, Identität und E-Mail des Redakteurs,… und im rechten Bereich des Formulars befindet sich ein Bildmanager für die Zuweisung und Einstellung der Anzeige von Bilddateien.

Abschließend sei hier auch noch die mögliche Einbindung von Menüs und Modulen genannt.

Detaillierte Beschreibungen des Editors der Inhalte und seiner Werkzeuge sind in dem Kapitel 'Content' und dort unter verschiedenen Themen zu finden.

Voreinstellungen für Inhalte

Für einige Optionen sehen Sie den Optionswert 'Vorgabe'. Diese Option bezieht sich auf die Voreinstellungen für Inhalte. In den Editor der Vorgaben gelangen Sie über das Befehlsmenü 'Einstellungen' des Contentmanagers (Abb.01-00016).

Inhalt erstellenAbb.01-0016

Für neue Inhalte verweisen einige Optionen auf Vorgaben. Das bedeutet, dass der Parser der Inhalte für die Anzeige die dort eingestellten Werte übernimmt. Die Vorgaben stehen in Beziehung zu den Kapiteln. Das wiederum bedeutet, dass Sie für jedes Kapitel oder Unterkapitel spezifische Einstellungen vornehmen können, die Sie mit korrespondierenden Einstellungen des Content Editors für jeden einzelnen Inhalt überladen können.

Für neu erstellte Unterkapitel können spezifische Vorgaben definiert werden, oder der Parser übernimmt die Vorgaben die für das Wurzelkapitel vorgenommen worden sind.

Erforderliche Eingaben

Weil die meisten Einstellungen des Inhalts bereits von dem Generator geschrieben wurden, ist hier für dieses Beispiel nur Wenig einzustellen.

Erforderlich ist die Einstellung der Veröffentlichung des Inhalts, des Inhalts und der Titel.

Einstellung der Veröffentlichung

Die Vorgabe für die Veröffentlichung des jeweiligen Inhalts ist standardmäßig 'unveröffentlicht'.

Das Frontend zeigt diesen Inhalt unabhängig von den Zugriffsrechten des Themas nicht an. Diese Einstellung bezieht sich ausschließlich auf den jeweiligen Inhalt und nicht auf alle Inhalte eines Themas.

Prinzipiell sollte diese Voreinstellung so belassen werden, da sie verhindert, dass Inhalte, die aktuell bearbeitet werden über das Frontend angezeigt werden.
Das hat allerdings den Nachteil, dass auch die Autoren selbst diese Inhalte im Frontend nicht zu Gesicht bekommen. Lediglich Administratoren und dem Superadministrator werden diese Inhalte angezeigt.
Es handelt sich folglich um ein absolutes Gatter, das in bestimmten Situationen die Abschaltung von Inhalten ermöglicht.

Eingabe des Inhalts und der Titel

Um die Grundtexte des erzeugten Inhalts einzugeben wechseln Sie in das Registerblatt 'Text' des Content Editors.

In das Feld 'Text' tragen Sie den Brottext des Inhalts ein. Als 'Brottext' bezeichnet das Handbuch den Fließtext des Inhalts.

Das Feld unterstützt keine HTML Kodierung und für die Eingabe sind keine Internetlinks erlaubt. Eine Auszeichnung mit HTML Marken wird durch die im Formular angezeigten Textschaltflächen möglich. Diese verwenden allerdings keine Standard Entities, sondern der Software wohl bekannte Marken und Codes, entsprechend codiert und decodiert werden.

Die Eingabe HTML Links im Text ist untersagt und nur mit Querverweisen umsetzbar.

Die folgende Abbildung zeigt den Editor (Abb.01-0019):

Inhalt erstellenAbb.01-0019

Menü einrichten

Nachdem Template, Kapitel, Thema und Inhalt erstellt wurden, gilt es nun das, für die Anzeige des Themas vorgesehene, Template mit einem Menü auszustatten mit dem das Thema vom Frontend her angefordert werden kann.

Das erfolgt in drei Schritten:

  • Menü erzeugen,
  • Menüschalter definieren,
  • Menü einem Template zuweisen.

Menü erzeugen

Als erstes erzeugen wir mit dem Menümanager ein neues Menü.
Das Formular des Generators zeigt folgendes Bild (Abb.01-0020):

Menü erzeugenAbb.01-0020

Für das neue Menü muss ein einmaliger Name angegeben werden, der mit dem Menü Editor später geändert werden kann.

Alle hier möglichen Einstellungen können nachträglich geändert werden.

Die Einstellung von Übersetzungen kommt dann zum Einsatz wenn der Produzent des Menüs einen Titel für das Menü anzeigen soll. Das wird dann interessant, wenn Menüs in Inhalten auftreten sollen, für unser einführendes Beispiel ist das derzeit jedoch
unerheblich.

Menüschalter definieren

Um für das neue Menü einen Menüschalter anzulegen gehen Sie in den Commander des Menümanagers und betätigen die Schaltfläche 'Neuer Menüschalter'.

Achten Sie darauf, dass in dem Auswahlmenü (Selektor) des Menümanagers das richtige Menü aktiviert ist. Das aktive Menü ist rot gefärbt.

Nachdem das Programm abgelaufen ist zeigt das aktive Menü eine untergeordnete Schaltfläche, die mit 'Neuer Menüschalter' beschriftet ist und der Menümanager zeigt den Menü Editor an (Abb.01-0021):

imageAbb.01-0021

Klicken Sie auf das Icon des Auswahlschalters des neu angelegten Menüschalters. Sie wechseln damit in den Editor der Menüschalter (Abb.01-0022):

Menüschalter einstellen

Für den neuen Menüschalter ist die Einstellung des Themas, der Übersetzungen und der Befehlsdirektive erforderlich.

imageAbb.01-0022

Neue Menüschalter werden grundsätzlich immer für Startdirektive 'home', also mit einem Verweis auf die Startseite der Domain, erzeugt. In dem Editor wird diese Einstellung als 'Befehl' bezeichnet.

Beachten Sie, das Menüschalter die als Typ 'Verzeichnis' definiert werden, nicht angezeigt werden, wenn für sie kein Untermenü definiert wird.

Ein Untermenü wird automatisch erstellt, wenn Schaltern des Menüs ein 'Elternelement' zugewiesen wird. Ein solcher Menüschalter befindet sich anschließend im Untermenü des elterlichen Schalters und definiert so das Untermenü des elterlichen Schalters.

Menüschalter, die ein Untermenü besitzen können auch einen Befehl ausführen, sie dürfen allerdings nicht von Typ 'Verzeichnis' definiert sein.

Der Editor zeigt die Benutzergruppen an, für die der Zugriff auf diesen Befehl erlaubt ist. In diesem Fall ist das die Startseite, die für alle Benutzer frei zugänglich ist.

Beachten Sie: Mit Veränderungen an den Benutzergruppen verändern Sie die Freigaben der Exekutive des Themas. Das ist dasselbe, als wenn Sie die Zugriffsrechte über den Exekutivemanager oder, über den Themen Editor des Contentmanagers verändern. Alle drei Editoren manipulieren den selben Datenbestand.

Betrachten Sie nun die Rechts davon befindliche Optionsliste der Befehlsauswahl.
Dort finden Sie eine Sektion die mit dem Namen, des von uns angelegten Kapitels, 'Redaktionelles' betitelt ist. Der Titel der Sektion zeigt als zusätzliche Information den Namen des Templates an, dem wir das Kapitel zugeordnet haben.

Wir klicken mit der Maus auf die in dieser Sektion befindliche Option 'redaktionelles_reiseberichte'. Es handelt sich um den Namen des von uns vorab angelegten Themas.

Menüschalter einstellenAbb.01-0023

Sie werden feststellen, dass sich die Auswahl für die Benutzergruppen nun verändert hat und die Freigaben markiert sind, mit denen das Thema erzeugt wurde (Abb.01-0023). In dem Eingabefeld 'Befehl' wird nun der Name des Themas 'redaktionelles_reiseberichte' zu finden sein.

Da es sich um ein uneingeschränkt öffentliches Thema handeln soll, geben Sie dieses Thema für alle Benutzergruppen frei. Die Einstellung der Benutzergruppen ist im Abschnitt 'Thema erstellen' kurz beschrieben worden (Abb.01_0024).

Menüschalter einstellenAbb.01-0024

Die Freigaben für die Benutzergruppen des Download Moduls können sie gesperrt lassen. Die Freigabe für die Gruppe 'download' ist für die Auslieferung von Downloads von Bedeutung.

Für die Contentdirektiven ist sie nur dann wirkungsvoll, wenn beispielsweise bestimmten unautorisierten Benutzern eine Downloadseite zugänglich gemacht werden soll. Diesen Benutzern kann eine der 'download' Gruppen zugewiesen werden.

Weitere Details zu den Downloads lesen Sie bitte in dem Abschnitt 'Downloads' nach.

Im letzten Schritt speichern Sie jetzt das Formular.
Nachdem Sie das getan haben legen Sie noch die Übersetzungen für den Menüschalter an, damit der Menüschalter den erforderlichen Text und nicht einen numerischen Sprachschlüssel anzeigt.

Hier weiter unkommentiert werden zwei weitere Menüschalter generiert. Ein zusätzlicher Schalter für das neue Menü, der einen Verweis zur Startseite implementiert.

Das Startmenü erhält einen Schalter, der auf das von uns angelegte Thema verweist.

Der Menümanager zeigt nun folgendes Bild (Abb.01-0025):

Menüschalter einstellenAbb.01-0025

Menü für Template registrieren

Im vorerst letzten Schritt auf dem Weg zum ersten Dokument verbinden wird jetzt das neu definierte Menü mit dem von uns erstellten Template 'redaktionelles'.

Dazu kehren wir in dem Templatemanager zurück, aktivieren das Template und lassen uns über das dortige Befehlsmenü mit 'Registriere Menü' das Formular des Menübinders anzeigen (Abb.01-0026).

Das, was das Formular in der Optionsliste der Positionen als Ersetzungspositionen angezeigt, sind Ersetzungsmarken. Die Marken sind in der Templatedatei des aktiven Templates als Pseudo XML Marken definiert. Die Software liest die Marken dort aus und bietet sie in der Optionsliste zur Auswahl an.

Menü registrierenAbb.01-0026

Wir wählen das Menü 'redaktionelles' für das Menü aus, das mit dem Template verbunden werden soll.
Als Position des Menüs wählen wir die Ersetzungposition 'loadtopnav' aus und speichern das Formular.

Abschließend suchen wir die Startseite auf und begeben uns von dort aus über den Menüschalter 'Betriebsausflug' auf die von uns angelegte Seite (Abb.01-0027):

Ansicht im FrontendAbb.01-0027

Das angezeigte Ergebnis ist offensichtlich nicht das von uns erwünschte Produkt, aber die Einbindung und die definierten Objekte sind funktionstüchtig.

Mit nächsten Themen und Abschnitten werden wir uns mit der Bebilderung und Gestaltung des Dokuments beschäftigen.